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Mit der Fähre von Genua auf unsere Lieblingsinsel

Mit der Fähre von Genua auf unsere Lieblingsinsel

Sardinien, wir kommen – mit der Fähre von Genua auf unsere Lieblingsinsel

Und jetzt ist es endlich so weit. Die ganze Fahrt über haben wir uns darauf gefreut, in Genua anzukommen. Jetzt stehen wir am Hafen und unsere Fähre liegt schon vor uns. Überall sehen wir Autos, Familien, Paare und natürlich auch viele Tiere – Hunde und sogar Katzen. Man spürt sofort diese besondere Mischung aus Aufregung und Vorfreude. Alle wissen: Gleich beginnt der Urlaub.
Wir laufen noch ein bisschen am Hafen entlang, schauen immer wieder hinüber zu unserem Schiff und natürlich auch auf die Uhr. Es kann jetzt gar nicht mehr lange dauern. Unsere Tickets werden kontrolliert und wir werden durch die engen Straßen des Hafens bis zum Parkplatz zum Einschiffen gelotst.
Und dann heißt es erst einmal warten. Aber auch dieses Warten gehört für uns schon zur Reise dazu. Wir beobachten die Arbeiter am Schiff und das ganze Treiben im Hafen. Hier ist richtig etwas los und trotzdem scheint alles miteinander abgestimmt zu sein. Autos kommen, Autos fahren, Menschen laufen hin und her und wir freuen uns einfach auf das, was jetzt vor uns liegt: Sardinien.
Dann kommt endlich das Zeichen. Es geht los!
Die Fahrzeuge fahren nacheinander auf die Fähre und wir gliedern uns mit unserem Auto ein. In der Garage ist es ziemlich eng. Wir finden unseren Parkplatz, nehmen alles mit, was wir während der Überfahrt brauchen, schließen das Auto ab und machen uns gemeinsam mit unserer Cilah auf den Weg nach oben. Natürlich nehmen wir mit ihr nicht die Treppe, sondern fahren mit dem Aufzug.
Unser erster Weg führt zur Rezeption. Dort bekommen wir den Schlüssel zu unserer Kabine. Und dann heißt es erst einmal: ankommen, Tasche abstellen, durchatmen und Cilah zeigen: Schau, das ist für die nächsten Stunden unser kleines Zuhause.
Eine Kabine braucht man natürlich nicht unbedingt. Auf der Fähre gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Überfahrt zu verbringen. Es gibt Schlaf- oder Ruhesessel, Restaurants, Cafés und Aufenthaltsbereiche. Man kann etwas essen, einen Kaffee trinken oder sich einfach irgendwo gemütlich hinsetzen.
Und dann gibt es natürlich noch das Deck. Spätestens wenn ich draußen stehe, den stärkeren Wind spüre, die frische Meeresluft einatme und aufs Wasser schaue, wird mir klar:
Jetzt sind wir wirklich unterwegs nach Sardinien.
Auch an unsere Cilah ist gedacht. Je nach Schiff gibt es auf den Außendecks Bereiche, in denen sich Hunde lösen können, und teilweise auch eigene Unterbringungsmöglichkeiten. Wir möchten Cilah aber lieber bei uns haben und buchen deshalb eine Hundekabine, in der sie gemeinsam mit uns übernachten darf.
Später gehen wir vielleicht noch einmal hinaus aufs Deck und schauen in die Dunkelheit über das Meer. Dann wird es langsam ruhig. Während wir schlafen, bringt uns die Fähre unserem Ziel immer näher.
Sardinien, wir kommen!
Am nächsten Morgen hören wir schon die ersten Weckrufe. Die Kabinen müssen für die nächsten Gäste vorbereitet werden. Wir stehen auf, machen uns fertig, packen unsere Sachen und gehen noch einmal ins Bistro.
Und dann kommt für mich schon der erste kleine italienische Urlaubsmoment: ein Kaffee und ein Croissant. Wir sitzen da, genießen unseren ersten Kaffee des Tages und wissen, dass Sardinien jetzt nur noch wenige Minuten entfernt ist.
Nach und nach werden die Zugänge zu den Garagen geöffnet. Gemeinsam mit vielen anderen Passagieren machen wir uns auf den Weg zu unserem Auto. Die Vorfreude steigt noch einmal.
Dann öffnen sich die großen Türen der Fähre.
Wir starten den Motor, fahren langsam hinaus und plötzlich sind wir da. Die Reifen unseres Autos berühren sardischen Boden, die Sonne scheint und vor uns liegt unsere Insel.
Und ab diesem Moment beginnt für uns wieder dieses ganz besondere Gefühl:
Wir sind angekommen. Sardinien – jetzt geht es los.

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